2. November bis 7. November 2021

43. Biberacher Filmfestspiele

Update 12.05.2021

 
 

Es war ein dunkles Jahr, das Jahr 2020. 

In vielerlei Hinsicht. Auch aufgrund ausgefallener kultureller Veranstaltungen und hinsichtlich der Dunkelheit in den Kinosälen.

 

Da Jobs weggebrochen sind und sie sich nicht mehr finanzieren konnten, gingen nicht wenige Student:Innen zurück in ihr Elternhaus, von wo aus sie die lediglich online stattfindenden Seminare an ihrer Uni oder Hochschule mitverfolgen konnten, ohne Miete andernorts bezahlen zu müssen. 

Dieser Tatsache blickten natürlich auch Filmstudent:Innen ins Auge und ließen daraus wie so häufig Kreatives entstehen: 

Sie planten Dreharbeiten um und machten sehr persönliche Filme an ihrem jeweiligen Heimatort. Mein Herz schlägt immer mehr für die, die was ausprobieren. Machen, statt nur Erkenntnisse beisteuern, Taten sprechen lassen – „Menschen müssen etwas ändern. Sich!“ (Eckhart von Hirschhausen). 

Auf das eigene Herz hören. 

Bei den Filmen der Student:Innen geht es beispielsweise um die Auswirkungen von Corona an der von ihren ebenfalls vor vielen Jahren besuchten Grundschule oder um eine Wurzelsuche und den bis heute ungeklärten Tod des eigenen Vaters oder auch um eine Kommune, die die alternde Dame im Haus nebenan im Laufe der letzten Jahre entstehen ließ. 

Ich möchte hier nicht spoilern… Es sind spannende Filme entstanden, Zeitdokumente, die die Filmstudent:Innen teilweise in weitere Episoden ihrer Arbeiten münden lassen möchten. Ich denke, Sie können gespannt darauf sein, welche Filme Sie im November auf den Biberacher Filmfestspielen zu sehen bekommen. 

Ihre Nathalie Arnegger

Bruno-Frey-Kulturpreis Sparte Film

Pressemitteilung

Bruno-Frey-Kulturpreis in der Kategorie Film

 

Wer ohne Begleitung spazieren geht, kommt in Begleitung vieler Gedanken zurück.

Möglicherweise spricht euch das Zitat des Lyrikers Ernst R. Hauschka an…? Vielleicht setzt ihr es direkt in die Tat um und lasst eurer Phantasie bei einem Spaziergang durch die Umgebung freien Lauf…? Dinge mal ganz anders zu sehen, die Schule und die Anforderungen des Berufslebens hinter sich lassen, kreativ werden und dabei Spaß haben…das ist das Leben!

Fantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!, sagte Albert Einstein…stimmt doch, oder?!

 

Und falls ihr dabei eine tolle Idee entwickelt, die ihr allein oder gemeinsam mit anderen in einen kurzen Film umsetzen möchtet, dann legt einfach los. Denn: Eine kreative Idee ist nur eine Idee, so lange daraus keine Taten folgen. Du musst handeln, sonst bist du nicht kreativ. (Glen Hoffherr)

Die Bruno-Frey-Stiftung hat es sich auf Wunsch des in Biberach geborenen Unternehmers zur Aufgabe gemacht, die musische und kulturelle Erziehung der Jugend im Landkreis Biberach zu fördern. Der Bruno-Frey-Filmpreis wird seit 2017 verliehen und vom Verein Biberacher Filmfestspiele e.V. organisiert.

 

Teilnehmen an dem mit 2.000 Euro dotierten Bruno-Frey-Filmpreis-Wettbewerb können Schulen, Vereine, Gruppen und Einzelpersonen die 2019, 2020 oder 2021 einen Film von einer Länge bis max. 20 Min. produziert haben, unter 30 Jahre alt und aus dem Landkreis Biberach sind.

 

Mit seinem Projekt kann man sich in ab sofort bis zum 11. Juli 2021 beim Verein Biberacher Filmfestspiele e.V. bewerben. Das Bewerbungsformular findet ihr hier.

 

Die Preisübergabe und Vorführung des Gewinnerfilms erfolgt im Rahmen der Veranstaltung „Sommerkino“ am Donnerstag, den 29.07.2021.

Das Genre der Filme ist frei! Falls ihr eine Inspirationsquelle wollt, gerne weiterlesen…

 

„Heimat – was bedeutet das für mich?“

„Das Ding aus der Zukunft“
„Das kleine Glück 2020“
Ein Fakedocumentary
Ein Musikvideo
Ein Videobrief an meine Kinder / Enkelkinder


Wir freuen uns über Einreichungen mittels Link zur Plattform, auf einem digitalen Speichermedium oder als DVD an folgende Adresse:

Biberacher Filmfestspiele e.V.

Geschäftsstelle
Waldseer Straße 3

88400 Biberach

info@biberacherfilmfestspiele.de

 

 

 

Unser Jubiläumsbuch ist ab sofort im Buchhandel erhältlich!

Es gibt viele schöne Bezeichnungen für Biberach. Eine der eindrucksvollsten stammt von dem großen Regisseur Volker Schlöndorff, der Biberach einmal das „Mekka des deutschen Films“ genannt hat. Seit 40 Jahren ist die Stadt alljährlich Anziehungspunkt für Filmschaffende und Cineasten, die sich hier treffen, um neue Filme mit einem Fachkundigen Publikum zu diskutieren, Freunden zu begegnen und um die Preisträger zu würdigen. Auf das engste verbunden ist der Erfolg der Biberacher Filmfestspiele mit der Person ihres Gründers und langjährigen Leiters Adrian Kutter, ohne dessen zahllose persönliche Kontakte in die Welt von Film und Fernsehen der Aufstieg Biberachs zum „Mekka des deutschen Films“ nicht möglich gewesen wäre. Das Buch zeichnet die Geschichte dieses besonderen Filmfestivals nach und gibt uns in rund 300 Bildern einen kleinen Eindruck davon, wieviele Filmstars hier bereits zu Besuch waren. 

 

Das Jubiläumsbuch gibt es für 17,80€.

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